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Audienz beim „King of Berlin“ – Coffee Break mit Asier

Wo Bilbao drauf steht, ist auch Bilbao drin! Zumindest bei unserem CLARKee Asier Bilbao aus Bilbao ist das der Fall. Der gebürtige Baske bringt nicht nur südländische Gelassenheit ins Berliner Büro, sondern ist auch für seine Hilfsbereitschaft und Ausgehtipps bei den Kolleg:innen beliebt!
6 Minuten
Von
Jessica Walker
,
veröffentlicht am
9.12.2021
.
Fotos:
Jonas Holthaus

Im Januar feiert Asier sein einjähriges „CLARKeeversary” als Performance Marketing Manager. Höchste Zeit also, den großen Mann mit den strahlend blauen Augen für unsere Rubrik „Coffee Break” mal an der Kaffeemaschine abzufangen und mit ihm über CLARK und die Welt zu quatschen!


COVERED: Hallo Asier, cool, dass du deine Kaffeepause mit uns verbringst! Dass du am liebsten Latte Macchiato mit Zimt trinkst, wissen wir jetzt schon mal. Und wir haben auch schon verraten, dass du aus Bilbao kommst, der bunten Hauptstadt des Baskenlandes, die nördlich von Spanien liegt. Heißt das, dass dein Name also eigentlich Baskisch und nicht Spanisch ist?

Asier: Ja, das ist richtig. Meine Muttersprache neben Spanisch ist Baskisch – die älteste noch lebende Sprache in Europa. Mein Name kommt aus dieser Sprache und bedeutet „Anfang“. Viele Leute, die meinen Namen zum ersten Mal lesen oder hören, denken aber häufig, dass er arabische Wurzeln hat.


COVERED: Stimmt, das dachten wir auch erst … gut, dass wir mal gefragt haben! ;-) Aber apropos Spanien! Was die Foodies unter uns brennend interessiert: Hast du ein paar gute Tipps, wo wir in Berlin ein „bisschen Spanien” finden können – zumindest kulinarisch?

Asier: Es gibt ein spanisches Restaurant, das ich empfehlen würde: Die Alaska Bar in Neukölln. Es ist eine vegane Tapas-Bar – der perfekte Ort, um ein Glas Wein mit leckeren Tapas zu genießen. Die Alaska Bar verbindet die spanische Tapas-Kultur mit der Berliner Hipster-Bar-Szene.

COVERED: Das klingt super, vielleicht können wir da ja mal zusammen mit ein paar anderen CLARKees hingehen! Aber erstmal haben wir noch ein paar Fragen für dich. Und zwar haben wir im Büro vor kurzem aufgeschnappt, dass du bei deinen Freunden nicht nur als leidenschaftlicher Typ gilst, sondern auch als „The King of Berlin” bekannt bist. Darüber wollen wir mehr wissen! Wie hast du dir diesen Spitznamen verdient? ;-)

Asier: Ich sehe, dass ihr einen Spion im Team habt, haha. Ich bin ein sehr geselliger Mensch und gehe sehr gerne aus. Ich finde die Kulturszene in Berlin sehr spannend. Es ist immer etwas los, entweder ein Filmfestival, eine Theatervorstellung oder eine Technoparty. Ich habe in den letzten Jahren eine Menge Großstädte auf der ganzen Welt gesehen und ich würde sagen, dass Berlin immer noch mein Favorit ist, vor allem, wenn wir über Freiheit, gute Atmosphäre und kulturelle Vielfalt sprechen.

Und was den Titel „King of Berlin“ betrifft ... Vor drei Jahren habe ich Berlin für eineinhalb Jahre verlassen, um meinen Master zu machen und ein paar Monate durch Südamerika zu reisen. Als ich nach Berlin zurückkam, kam ich in eine Bar und ein Freund von mir rief sehr laut zu „Der King of Berlin ist zurück!”. Alle lachten und der Spitzname blieb.


COVERED: Reisen ist ein super Stichwort! Du bist nicht nur mit dem Rucksack durch Südamerika gereist, sondern hast auch eine Fahrradtour durch Irland gemacht. Was magst du an der Art des Reisens und was ist die spannendste Erfahrung, die du dabei bisher gemacht hast?

Asier: Backpacking ist eine meiner Leidenschaften. Ich mag die Flexibilität, die einem diese Art des Reisens bietet. Man kann spontan entscheiden, was man besuchen möchte, ohne es im Voraus zu planen. Außerdem ist es als Backpacker einfach, andere Backpacker zu treffen und selbst als Alleinreisender lernt man immer neue Leute kennen.

Eine der besten Erfahrungen habe ich gemacht, als ich einige Monate vor Ausbruch der Pandemie vier Monate lang durch Südamerika und durch den Amazonas Regenwald gereist bin. Ich fuhr einige Wochen lang in Booten durch den Amazonas und traf dort indigene Stämme. Mir wurde klar, wie viel wir von anderen Kulturen (die von der westlichen Welt manchmal unterschätzt werden) lernen können, was ihr Wissen und ihre Verbindung zur Natur betrifft.


COVERED: Beruflich ging für dich die Reise Ende 2016 nach Berlin und Anfang des Jahres zu CLARK, wo du fast seit einem Jahr als Performance Marketing Manager arbeitest. Unter den Kolleg:innen giltst du als „Paid Social Pro“ – was gefällt dir an deinem Job am meisten und wie würdest du deiner Oma in Spanien erklären, was genau du den ganzen Tag machst? ;-)

Asier: In diesem Jahr habe ich an den Paid-Social-Marketingkanälen gearbeitet, insbesondere an Facebook und Instagram. Es macht mir wirklich Spaß zu analysieren, wie die Nutzer mit unseren Anzeigen interagieren und neue Wege zu finden, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

Meine Großmutter hat mich tatsächlich schon gefragt, was ich in Berlin eigentlich beruflich mache, und ich habe ihr gesagt, dass es neben der Werbung im Fernsehen auch Werbung in den modernen Telefonen (Smartphones) gibt und dass diese Werbung von jemandem geplant und verwaltet werden muss. Ich habe eine halbe Stunde gebraucht, um das zu erklären. Ich bin mir nicht sicher, ob sie verstanden hat, was ich eigentlich mache, aber sie schien nach meiner Erklärung zufriedener zu sein :-)


COVERED: Das sind wir jetzt auch und lassen dich daher gerne weiterarbeiten ;-) Nochmal vielen Dank für den Kaffeeplausch Asier – oder wie es auf Baskisch heißt: Eskerrik asko!

Warum noch länger warten?

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